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D E R K Ü N S T L E R

Leben ist Kunst, die Kunst war sein Leben.

György Ásvány wurde 1925 in der ungarischen Stadt Veszprem geboren. Zwischen 1943 und 1949 hat er an der Kunsthochschule in Budapest Malerei in der Klasse von Bernhardt Aurel studiert, und weiterhin von 1951 bis 1953 Architektur an der Budapester Technischen Hochschule. Sein Vorbild wurde der Architekt Le Corbusier, dessen Betonkirche in Ronchamp er in vielen seinen Werken verarbeitete.

Den ungarischen Volksaufstand im Jahre 1956 nutzte er, um der damaligen engstirnigen geistigen Atmosphäre zu entkommen, und floh zunächst nach Österreich. Von dort aus ist er nach Schweden emigriert. Insbesondere durch seine Arbeit bei der grossen Malmöer Werft „Kockums“ und die Besuche in dem Fischerdörfchen Limhamn hat er hier gefunden, wonach er gesucht hatte: das Meer, die Häfen, die großen Schiffe. Nach seinem Umzug nach Mechernich (Nordrhein-Westfalen) im Jahre 1971 haben die vielen Familienurlaube in Calpe (Spanien) und später die Besuche auf den kanarischen Inseln seine Sehnsucht nach dem Meer erfüllt. Bootsteile und Meeresthemen sind omnipräsenter Bestand seiner Kompositionen.

György Ásvány verstarb im Februar 2011 in Bonn.